Lies hier die Investitionen im Juni 2017 nach.

Meine Beiträge zur Haushaltsbilanz Mai 2017 und Blogperformance Mai 2017 haben etliche Lücken und Baustellen aufgezeigt. Meine finanziellen Mittel sind nicht gut verteilt, meine passiven Einnahmen sind vernachlässigbar gering und mein DIY-Blog wirft bisher auch nur marginale Gewinne ab.

Daraus habe ich mir für diesen Monat zwei Ziele abgeleitet. Erstens, mehr Besucher über Pinterest auf meinen DIY-Blog aufmerksam zu machen. Das musste ich eigentlich nur Zeit investieren. Zweitens, anzufangen das Tagesgeldkonto auf ein sinnvolles Maß herunter zu fahren und effektiver anzulegen.


Welche finanziellen Investitionen habe ich getätigt?

Klar ist, dass zu viel meiner finanziellen Mittel auf dem Tagesgeldkonto existiert. Ich wollte in Aktien umschichten, nur die Frage war in welche? So komplex die Frage auch auf den ersten Blick scheint, so schnell und unspektakulär war sie letzten Endes doch beantwortet. Für die ersten Investitionen möchte ich mir Aktien ins Depot legen, die mich ruhig schlafen lassen und mein passives Einkommen erhöhen. So habe ich nach Firmen Ausschau gehalten, die

1. in den letzten 5-10 Jahren steigende Dividenden ausgezahlt haben
2. ein gesundes Payout Ratio zwischen 30% und 60% haben (zwischen 30% und 60% der Gewinne werden ausgezahlt)
3. die ich selber kenne und deren Produkte und Services mich überzeugen

In mein Depot sind deshalb gewandert: Johnson & Johnson, Colgate-Palmolive, Procter & Gamble, Cisco, GlaxoSmithKline. Das wird ca. 150€ Dividende/ Jahr einbringen und sich hoffentlich im daraufolgenden Jahr steigern. Ich freue mich drauf.

Allerdings ist die Umschichtung bei Weitem nicht abgeschlossen. Die folgende Grafik zeigt, dass noch immer zuviel Geld auf dem Tagesgeldkonto liegt. Es geht aber in die richtige Richtung (Vergleich zur Haushaltsbilanz Mai 2017).

Die Finazen verteilen sich auf Girokonto, Tagesgeldkonto, Fonds und Aktien.
Verteilung der finanziellen Mittel (Stand: 26.06.2017)

Wie ich meinen Pinterest Auftritt optimiert habe

Der eine oder die andere mag sich jetzt vielleicht fragen, warum ausgerechnet Pinterest und nicht Instagram, Google+ oder Facebook? Also, ich habe mittelfristig nicht vor, auf allen Kanälen dieser Welt aktiv zu sein. Das würde meine Kapazität einfach übersteigen.

Mit ein bisschen Recherche und Intuition war meine Entscheidung schnell getroffen.  Fanpages bei Facebook haben es mittler Weile unglaublich schwer auf sich aufmerksam zu machen. Bei Google+ tummeln sich im DIY-Bereich  hauptsächlich HobbybastlerInnen, die weniger auf der Suche nach neuen Ideen sind, sondern ihre Bastelarbeiten und die Zwischenschritte vorstellen. Das Thema DIY bei Instagram wirkt sehr professionell und zielt stark auf physische Produkte ab. Bei Pinterest hingegen, kann man mit tollen Grafiken schnell auf eigene DIY-Projekte aufmerksam machen und der Fokus liegt auch tasächlich auf DIY-Anleitungen. Gut gefällt mir, dass Pinterest eher eine Bildersuchmaschine ist, statt einer Social Media Plattform. Und diese Suchmaschine hat Suchtpotential … ich muss mich selber bremsen.

Was habe ich bei Pinterest genau getan?

Im Grunde genommen waren es nur vier Schritte.

1. Ich habe den privaten Pinterest Account in einen kostenfreien Unternehmensaccount gewandelt. Dadurch habe ich Zugriff auf interne Statistiken, wie z. B. Zielgruppenreichweite, Anzahl Klicks, Anzahl Repins etc.

2. Im Vergleich zu DIY-Projekten anderer Blogger wirkten meine immer etwas unspektakulär. Bei genauerer Betrachtung lag das allerdings weniger an der Qualität der Arbeit als an den Grafiken selbst. Sie fielen schlicht weg nicht auf, da ich ganz normale Fotos eingestellt habe. Die guten Bilder bei Pinterest, also die die viral werden, zeichnen sich durch Hochformat (mindestens 735 x 1200px bis zu 735 x 2000px) und sehr helle Farben aus.  Mit Canva habe ich ein gutes und kostenfreies Tool gefunden, mit dem man ohne besondere Grafikdesign Kenntnisse solche Bilder erzeugen kann.  Aber sieh Dir den Unterschied selbst an – auf welche Grafik würdest Du potentiell eher klicken?

Unterschied nicht optimierter und mit Canva bearbeiteter Pinterest Pin.

3. Ich habe meine Grafiken auf Gruppenboards gepinnt. Gruppenboards sind vergleichbar mit Communities bei Google+, mit Gruppen bei Facebook etc. Dadurch erhalten Pins mehr Reichweite, da diese Boards meistens viele Follower haben.

4. Ich pinne auch Grafiken anderer User, die zu meiner Zielgruppe passen und mische sie unter meine eigenen.

Wieviel Zeit habe ich für die Pinterest-Optimierung investiert?

Also, ich habe mir keine Zeiten notiert. Die Wandlung in den Business-Account und die Verbesserung von 10 meiner Beiträge mit Canva und deren erneute Einstellung war recht schnell erledigt. Ich schätze mal so auf 4 Stunden. Je mehr Erfahrung ich mit Canva sammle, um so schneller geht die Grafikenerstellung. Heute würde ich weniger Zeit benötigen.

Was richtig Zeit gekostet hat, war die Recherche der Gruppenboards. Anfänglich habe ich dazu viel in Foren gelesen, was aber unglaublich aufwändig ist. Viel einfacher empfinde ich das „Spionieren“ anderer. So habe ich mir die Profile erfolgreicher Pinterest Nutzer in meinem Themenbereich angeschaut. Die Webanwednung (nicht die App) zeigt bei den Boards mehrere Nutzer an, sofern es sich um ein Gruppenboard handelt. Alles in allem hat mich der Schritt Gruppenboards geschätzt nochmal 6 Stunden gekostet.

Das Pinnen fremder Pins mache ich in weniger als 5 Minuten nebenbei abends auf dem Sofa. Diese Zeit zähle ich nicht mit.

Hat sich der Zeitaufwand gelohnt?

Finanziell hat es sich bisher nicht bemerkbar gemacht, aber es gibt andere Kennzahlen an denen ich den Erfolg ablesen kann.

1. Die Anzahl meiner Follower konnte ich innerhalb von 3 Wochen um 160% steigern, wenn auch die absoluet Zahl noch immer sehr klein.

2. Ich habe in meinem Test zehn alte Grafiken optimiert und diese parallel zu den bisherigen Grafiken eingestellt. Manche der älteren Grafiken waren schon seit Anfang 2016 in meinem Account vorhanden. Innerhalb der drei Wochen, wurden 9 von 10 neuen Grafiken häufiger von anderen Nutzern wieder gepinnt oder geliked. Die Steigerung liegt zwischen 150% und 4600%. Das nenne ich mal eine starke „Rendite“. Lediglich eine von zehn neuen Grafiken konnte an die Reichweite der alten Grafik noch nicht ranreichen.

3. Die interne Pintereststatistik gibt mir einen Zahlenwert für die sogenannte Reichweite. Von anfänglich 750 Ansichten/ Tag bin ich derzeit bei 48.000 Ansichten/ Tag, d. h. eine Steigerung um 6300%.

4. Ich tracke die Besucherzahlen meines Blogs mit Piwik. Im Mai 2017 kamen ca. 19,2% der Besucher  über die Social Media Kanäle, davon entfiel auf Pinterest ca. 84% und der Rest auf Google+. Im Juni kamen bisher 23,5% über Social Media Plattformen, davon zu 93% von Pinterest.

Mein Fazit: Pinterest ist für meinen DIY-Blog eine gute Plattform um Besucher auf den Blog aufmerksam zu machen. Mehr Traffic, heisst potentiell mehr Affiliate Einnahmen …. Bei zukünftigen Beiträgen werde ich mir immer die wenigen Minuten Zeit nehmen, um die Grafiken Pinterest-optimiert einzubinden.


Jetzt bin ich gespannt. In was habt ihr im Juni 2017 investiert? Und hat es sich letzten Endes auch gelohnt? Woran macht ihr den Erfolg aus?

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Investitionen Juni 2017 – Pinterest, Dividendenaktien
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