Haushaltsbilanz Mai 2017 – Einnahmen, Ausgaben, Investitionen
Einnahmen, Ausgaben,Investitionen im Mai 2017

Haushaltsbilanz Mai 2017 – Einnahmen, Ausgaben, Investitionen

Hallo und willkommen zu meiner ersten Haushaltsbilanz in diesem Blog.

Die Haushaltsbilanz ist ein Hauptbestandteil von Geldgedanken.com. Zu Beginn eines Monat blicke ich auf den vorherigen Monat zurück und überprüfe meine Einnahmen, Ausgaben und finanziellen Investitionen.

Um sinnvolle Strategien für die Weiterentwicklung abzuleiten, stelle ich meine Arten und relative Höhe der Einnahmen und Ausgaben vor, berechne das Verhältnis von Einnahmen zu Ausgaben sowie die Investionsquote, zeige aber auch die Verteilung der Finanzmittel.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen und freue mich über Deine Fragen, Hinweise und Kommentare.


Einnahmen

Huuuui, das nenne ich mal einseitig.  Von meinen derzeit 5 Einnahmequellen, entfallen 99,3% der Gesamteinnahmen auf mein Gehalt. Es gab diesen Monat keine Dividendenzahlungen. Die Zinsen stammen von meinem Tagesgeldkonto, ich habe zwei meiner eBooks verkaufen können und mein DIY-Blog (bastelrado.de) hat einige magere Affiliate Einnahmen in die Kasse getröpfelt. Diversifikation sieht allerdings anders aus …

Einnahmequellen im Mai 2017: 99,1% aus Gehalt, 0,5% aus Zinsen, 0,2% aus dem Verkauf von eBooks, 0,2% Affiliate
Einnahmequellen im Mai 2017: Gehalt, Zinsen, eBooks, Affiliate

Ausgaben

Die Darstellung meiner Einnahmen war recht schnell und einfach gemacht.  Meine Ausgaben hingegen, sind alles andere als klar. Beim Schreiben dieses Artikels ist mir aufgefallen, dass ich recht genau meine Fixkosten (Kosten für’s  Wohnen, Telekommunikation, Versicherungen) kenne und auch verfolge. Die Zusammensetzung und tatsächliche Höhe meiner variablen Kostenarten hingegen, kann ich nur erahnen. Ich habe ein Bauchgefühl, wie viel Geld ich für Essen, Tanken und Hobby ausgeben, aber wissen tue ich es nicht. Das werde ich auf alle zum nächsten Monat ändern, denn ohne Zahlen ist die Ableitung einer Strategie ziemlich schwierig.

Ausgaben im Mai 2017 - Unterteilung nach Fixkosten und variablen Kosten
Ausgaben im Mai 2017 – Unterteilung nach Fixkosten und variablen Kosten

Vor einigen Jahren habe ich schon einmal meine Ausgaben Monat für Monat ausgewertet. In meiner Erinnerung waren die Ausgaben für Drogerieartikel und Geschenke überraschend hoch. Auch für Urlaub, Kurztrips und Veranstaltungen wie z. B. Theater ging unglaublich viel Geld drauf, was damals so auch meinem Bauchgefühl entsprach. Leider habe ich die Zahlen von damals nicht mehr – das wäre jetzt ein interessanter Vergleich.

Investitionen

Wow! Meine Investitionsrate oder auch Sparrate ist mit knapp 53% recht hoch, d. h. 53% meiner Gesamteinnahmen spare bzw. investiere ich sofort.

Spar- und Investionsquote entspricht 53% der Einnahmen. Nur 47% der Einnahmen werden ausgegeben.
Investitionsquote bzw. Sparquote im Mai 2017

Vielleicht fragen sich jetzt einige von Euch, wie ich eine solch hohe Quote erreicht habe?

Einerseits bin ich tatsächlich kein Konsumjunkie. Es fällt mir nicht leicht an einem schönen Tag einfach shoppen zu gehen, obwohl ich nicht wirklich etwas benötige. Shoppen gehe ich nur, wenn etwas kaputt gegangen ist und ich Ersatz benötige oder meine Klamotten mal wieder „eingelaufen“ sind und mir nicht mehr passen. Einzige Ausnahme bilden Bücher … ich kann an keinem Buchladen vorbeilaufen ohne mit einem neuen Buch nach Hause zu gehen. Okay, nun kennt ihr also meine Shoppingunlust.

Der zweite Grund für meine recht hohe Sparquote ist in meinem Umgang mit Gehaltserhöhungen, Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld zu sehen. Nachdem ich mit dem Studium fertig war und anfing zu arbeiten, habe ich versucht mein Ausgaben nicht gleich in den Himmel schießen zu lassen. Klar, ich wohne heute in einer tollen Wohnung und habe mittler Weile sogar ein Auto, aber ca. 70% der Erhöhungen meiner Einkünfte habe ich von Anfang an nicht in den Konsum gesteckt.  Das ist gar nicht so schwer, denn ein bisschen mehr bleibt ja trotzdem für mich.

Verteilung der Finanzmittel

Ich habe mich in meiner Motivation für diesen Blog ja schon geoutet, dass ich in den vergangenen Jahren relativ wenig über meine finanzielle Situation oder meine Investitionsstrategie nachgedacht habe. Dies zeigt sich auch recht deutlich an der Verteilung meiner gesparten, investierten Finanzen in der folgenden Grafik.

Die Finanzmittel sind sehr ungleich verteilt auf dem Girokonto, Tagesgeldkonto, in Fonds und in Aktien investiert.
Verteilung auf Girokonto, Tagesgeldkonto, Fonds und Aktien

Somit ist mein Tagesgeldkonto derzeit meine Nummer 1 und das obwohl die Zinsen derzeit nun wirklich im Keller sind. Die absolute Höhe des gespartem auf dem Tagesgeldkonto ist auch viel zu hoch, gemessen an meinem Gehalt. Aus Sicherheitsgründen halte ich es für sinnvoll irgendwas zwischen 9 und 12 Monatsgehältern schnell verfügbar zu haben. Aber da liege ich derzeit drüber.

Fazit

Was habe ich aus meiner ersten Haushaltsbilanz gelernt?

  1.  Es gibt viel zu tun!
  2. Eine Bilanz auszustellen lohnt sich und ist für jeden empfehlenswert!

Die Hauptbaustelle der nächsten Monate ist definitiv das Umschichten meiner finanziellen Mittel aus dem Tagesgeldkonto in eine andere Investitionsform. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, welche Formen ich für mich als sinnvoll erachte und anhand welcher Kriterien ich mich letztendlich entscheide.

Eine kleine Erkenntnis ist mein Unwissen über meine monatlichen Ausgaben, im Speziellen die Zusammensetzung der variablen Kosten. Diese werde ich ab sofort tracken.  Dafür werde ich mir ein paar Apps raussuchen und testen. Die Zusammenfassung des Tests werdet ihr in einigen Tagen in der Kategorie Tools und Apps finden.


Was meint ihr zu meiner Haushaltsbilanz? Ist diese typisch oder eher überaschend? Wie sehen eure Kennzahlen im Vergleich aus?

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