Ui, schon wieder der letzte Tag im Monat und der Monatsabschluß vom Vormonat fehlt noch. So ein Kleines daheim, verzaubert mich doch immer wieder und so kommt es bzgl. der Blogaktivitäten doch zur Aufschieberitis. Aber was solls, ist derzeit einfach so und ich lasse mich ja auch echt gerne von ihr in den Bann ziehen. Auch das ist ein Stückchen Freiheit. Hier kommen nun aber die neuesten Zahlen.

Einnahmen, ausgaben, Investitionen Januar 2019

Einnahmen

Wie Du bereits am Beitragsbild sehen kannst, ist das aktive Einkommen im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer. Da sist aber uach ganz klar: Elterngeld kompensiert nicht mein volles Gehalt. Alles okay soweit.

Richtig gut lief es allerdings bei den passiven Einnahmen. Das konsequente Investieren in Aktien, die gewöhnlich eine Dividende zahlen, sowie deutlich gestiegene Affiliate Einnahmen, machen mich an der Stelle sehr zufrieden. Dividendenzahlungen kamen von Nike, Bank of Nova Scotia, Cisco Systems and Glaxo Smith Kline.

Verteilung der aktiven und passiven Einkommen im Januar 2019
Prozentuale Verteilung meiner Einkommensquellen. Blau: aktive Einkommen, Rot: passive Einkommen

Man kann es überall lesen, dass sich sowohl beim Bloggen als auch beim Investieren Geduld auszahlt. Ich kann das nur bestätigen. Nach ca. 2,5 Jahren schmeisst mein DIY Blog jetzt regelmäßig und nennenswerte Einnahmen ab. Und die Dividendenzahlungen steigen kontinuierlich. Bisher habe ich keine Ausfälle oder Dividendenkürzungen hinnehmen müssen. Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Dividenden- und Affiliateeinnahmen über die letzten zwei Jahre.

So entwicklen sich meine Dividenden und Affiliate Einnahmen in den letzten zwei Jahren.
Geduld zahlt sich beim Aufbau von passiven Einkommen durch Affiliate und Dividenden aus.

Was man in den Diagrammen aber sehen kann ist, dass ein Einkommen durch Dividenden für mich schneller funktioniert und auch höher ausfällt.

Ausgaben

Was mir auffällt ist, dass Elternzeit eine prima Vorausschau ist, wie es wäre, wenn man nicht mehr jeden Tag für mindestens 8 Stunden ins Büro des Arbeitsgebers entschwindet. Die variablen Kosten sinken, die Fixkosten steigen prozentual. Das liegt vorrangig an zwei Punkten:

  1. Tanken – pah, brauch ich nicht. Das Auto bleibt meistens stehen, da ich viel zu Fuß erledigen kann. Früher habe ich 1-2 mal pro Monat getankt. Heute sind es in 3 Monaten eine Tankfüllung. Das macht sich ganz schön  bemerkbar.
  2. Auch sind die absoluten Kosten für Lebensmittel und Getränke geringer. Dadurch, dass ich mehr Zeit für das bewusste Einkaufen habe, lässt sich hier einiges sparen. Und die täglichen Ausgaben für die Kantine fehlen natürlich auch. Ich koche täglich selbst, frisch und spare dadurch.
Diese Kosten sind in der Elternzeit im Monat Januar angefallen.
Ausgabenverteilung nach Kostenart (links) und Zweck (rechts)

Besonders interessant ist natürlich der neue Kostenpunkt „Unsere Mini“. Mit 3,1% der gesamten Ausgaben ist das überschaubar gering und da das Kindergeld mehr ist, als wir derzeit monatlich für die Mini ausgeben, trägt auch sie „ihren Teil zum Familieneinkommen bei“. In den 3,1% sind sämtliche Ausgaben für Bekleidung, Windeln und andere notwendige Pflegeprodukte mit reingeflossen. Wie auch bei meinen Tips zur Reduktion von Ausgaben nachzulesen, kaufe ich derzeit nur Second Hand Bekleidung. Sie wächst so schnell, dass ich kaum hinterherkomme ihr was neues zum Anziehen zu besorgen. Sämtliche Drogerieprodukte plane ich monatlich im Voraus und nutze die Kundenapp meiner „Stammdrogerie“. dadurch spare ich 10% auf alles.

Da wir uns diesen Monat einen neuen Wassersprudler inkl. Zusatzflasche und Ersatz-CO2 Zylinder gekauft haben, sind die Ausgaben allerdings höher als im Vormonat, aber noch immer locker im Budget. Ich finde unseren neuen Wassersprudler* übrigens voll gut, da nun endlich auch Glasflaschen statt PET genutzt werden können. Wieder etwas weniger Plastik im Umgang mit Lebensmitteln.

Investitionen

Das Beste vorweg: Mein Vorsatz auch in der Elternzeit und somit bei geringerem Einkommen zu sparen bzw. zu investieren, gelingt mir. Auch im Januar konnte ich knapp 26% auf die Seite schaffen. Nachdem wir zum 01.01.2019 eine Eigentumswohnung gekauft haben, haben wir unsere Tagesgeldkonten geschröpft. Um wieder 12 Monatsgehälter als Cashreserve zu haben, werde ich in den nöchsten Monaten diese Reserve wieder aufbauen müssen. Ich gehe da aber nicht All-In, sondern bespare weiterhin auch meine ETFs und Einzelaktien, wenn auch mit geringerem Wert.

Investitionen im Januar 2019

So habe ich im Januar meinen Bestand an Johnson&Johnson Einzelaktien aufgestockt, meinen MSCI World, STOXX Europe 600 als auch den MSCI Emerging Markets per Sparplan bespart. Fertig … und wieder einen kleinen Schritt der Finanziellen Unabhängigkeit näher.

Finanzielle Unabhängigkeit

Zum Erreichen meiner finanziellen Unabhängigkeit gibt es drei Größen, die ich berechne und verfolge.

1.Vermögen (Wertpapiere und Tagesgeld) – Durch den Kauf unserer Wohnung, ist der Zielwert gesunken, da sich meine monatlichen Ausgaben, sobald die Wohnung abbezahlt ist, deutlich verringern werden. Das bedeutet im Umkehrschluß, dass ich später weniger monetäre Mittel benötigen werde, als bisher angenommen. Meine Zielerreichung liegt dadurch bereits bei 41%, was ein unglaublich motivierendes Gefühl ist.

Depotentwicklung
Depotentwicklung in den Jahren 2017-heute

2. Passives Einkommen – Das Ziel ist, dass meine Dividenden-, Webseiten- und eProdukte Einnahmen meine monatlichen Grundausgaben decken. Im Januar 2019 deckten die passiven Einnahmen 9,8% meiner gesamten Ausgaben. Und das bereits nach weniger als 2 Jahren seit Beginn!

Passives Einkommen/ Ausgaben in den Jahren 2017 – heute

3. Verhältnis Verbindlichkeiten/ Vermögen – Für den Kauf unserer Wohnung musste ich das erste Mal im Leben einen Kredit aufnehmen. So langsam gewöhne ich mich auch an den Gedanken, wenn auch ich den Kredit lieber früher als später getilgt sehen möchte. Für das Verfolgen des Fortschritts und für meinen nächtlichen Seelenfrieden, berechne ich das Verhältnis aus meinem Vermögen zu den Verbindlichkeiten. Ende Januar liegt das bei 2.08, d. h. meine Schulden sind mehr als zweimal so hoch wie meine finanziellen Mittel.

Haushaltsbilanz Januar 2019: Fazit

Ein Mini kostet in der ersten Zeit kaum was … das wird sich erst mit zukünftigen Betreuungskosten ändern … aber dann gleich richtig viel.

Wenn ich später nicht mehr ins Büro fahren muss, brauche ich kein Auto mehr. Das spart einiges und bringt zusätzlich auch noch was in die Kasse, denn dann kann ich meinen Stellplatz weiter vermieten.

 

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Haushaltsbilanz Januar 2019 – Einnahmen, Ausgaben, Investitionen

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