Okay, meine Annahme war, dass der Monat Dezember durch hohe Ausgaben und somit einer niedrige Sparquote berühmt wird. Das hat sich als solches auch bewahrheitet. Es gab den einen oder anderen Besuch des Weihnachtsmarktes inkl. dem Kauf von Geschenken, aber auch sind die Kosten für Lebensmittel signifikant höher. Und dann ging auch noch unser Drucker kaputt und ein Neuer musste her.  Glücklicher Weise steigen die passiven Einkommen auf ein Rekordhoch.

Ich blicke zurück und lasse Euch teilhaben, in was ich im Dezember investiert habe, wofür ich Geld ausgegeben habe (und wofür nicht), aber auch wie sich die eher passiven Einnahmen entwickeln. Viel Spaß beim Lesen und bei Fragen und Hinweisen nutze bitte das Kommentarfeld.

Einnahmen, Ausgaben, Investitionen eines Privathaushaltes im Dezember 2017

Einnahmen

Oh ja, der Dezember war ein guter Monat für die Einnahmenseite. Über den Blog Bastelrado.de kamen Affiliate Einnahmen rein (neuer absoluter Rekord) als auch Dividenden von Johnson & Johnson, Stanley Black&Decker, Starbucks und einem ausschüttendem Fonds. Auch die Höhe der Dividendeneinnahmen stellen einen neuen absoluten Rekord dar.

Lies hier, wie sich mein Einkommen im Dezember 2017 zusammensetzt.
So setzt sich mein gesamtes Einkommen im Dezember 2017 zusammen.

Überraschender Weise konnte ich diesen Dezember keines meiner eBooks verkaufen. In den vergangenen 2-3 Jahren war der Dezember eigentlich ein ganz guter Monat.  Insgesamt bin ich aber mit der Höhe der passiven Einnahmen sehr zufrieden und schaue optimistisch auf die kommenden Monate.

Ausgaben

So schön die Einnahmenseite auch ist, so konnte ich den zusätzlichen Cash-Flow nicht investieren, sondern ist tatsächlich in den Konsum gefloßen. Meine Kosten für Lebensmittel sind diesen Monat außergewöhnlich hoch. Ich habe mir nämlich bei meinen Haus-und Hofwinzern einige Flaschen Wein bestellt. Bei der Bestellung über den Winzer direkt, gibt es einen guten Rabatt von ca. 20%. Da die Bestellung aber für viel Wochen und Monate halten muss, gab es mehr als nur eine Flasche ;-). Und auch unser Metzger hat sich diesen Monat über einen höheren Cashflow gefreut. Für die Feiertage haben wir ordentlich eingekauft. Lecker war es!

Hier siehst Du, wofür ich im Dezember 2017 Geld ausgegeben habe und wofür nicht.
Wofür habe ich im Dezember 2017 mein Geld ausgegeben? Wie setzen sich die Kosten zusammen?

Zum Dezember gehört für mich auch der eine oder andere Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Die Gesamtzahl hielt sich mit drei Besuchen in Grenzen, jedoch sind bei zwei Glühwein und einer Wurst jeweils schnell mal 15€ verbraten. Spaßig war es dennoch und wird nächstes Jahr definitiv wiederholt.

Eine Ausgabe, mit der ich nicht gerechnet habe, war der Kauf eines neues Druckers. Unser alter hat sich nach etlichen Jahren oder Jahrzehnten (?) in den Ruhestand verabschiedet. In unseren Haushalt ist jetzt ein HP OfficeJet 5230* eingezogen. Die Entscheidung für den Kauf haben wir anhand von unserem Druckerverhalten abgeleitet als auch der Notwendigkeit eines Scanners. Unsere Annahmen waren 200 Blatt Din A4 pro Jahr und 5% Farbdeckung.  Damit flogen Laserdrucker aus finanzieller Sicht gleich mal raus, denn dafür hätten wir mindestens 200 Jahre drucken müssen, um den Break Even zu erreichen. Trotz zusätzlicher Ausgaben habe ich aber das Budget knapp eingehalten.

Investitionen

Die Sparquote ist trotz der teilweise unerwarteten Ausgaben mit 65,7% dennoch ordentlich. Das liegt zum großen Teil an der Reinvestition des passiven Einkommens, was diesen Monat ja Rekordniveau erreichte.

Lies hier, welche Investitionsformen ich wähle.
Haushaltsbilanz: Wie viel % meiner Einnahmen habe ich im Dezember 2017 investiert? Und vor allem: In was investiere ich?

Investiert habe ich wieder in meine ETFs und ich habe ein paar Einzelaktien aus dem Guthaben auf dem Tagesgeldkonto gekauft. Dabei habe ich Bank of Nova Scotia aufgestockt und VISA ist erstmalig in meinem Depot enthalten. Mit der Order dieser zwei Aktienpakete ist mein Umschichten von Tagesgeld in Anlagen mit höherer Rendite abgeschlossen.

Verteilung der Finanzen

Meine Tagesgeld- und Girokonten befinden sich jetzt im Zielkorridor. Dort befinden sich insgesamt ca. 12 Monatsgehälter an liquiden aber unrentablen Finanzmitteln. Diesen Betrag werde ich nicht weiter abschmelzen, um einerseits immer genügend Reserve von Unvorhergesehenes zu haben, aber auch um bei guten Gelegenheiten mein Aktiendepot auszubauen.

Hier erfährst Du, wie in welche Anlageformen ich im Dezember 2017 investiert bine.
Haushaltsbilanz: Verteilung der finanziellen Mittel auf Girokonten, Tagesgeldkonten, Fonds und Einzelaktien im Dezember 2017.

Von der Risikoperspektive habe ich jetzt also gut 68% meiner finanziellen Mittel in Anlageformen mit höherem Risiko (Fonds, Aktien) investiert. Knapp 32% gibt es in risikoarmen Anlagen, aber verlieren dort auf Grund der Inflation effektiv an Wert.

Finanzielle Unabhängigkeit bzw. Depotwert

Und hier das für  mich wichtigste Diagramm des Monats. Es zeigt meinen Weg in die finanzielle Unabhängigkeit.Die durchgezogene Linie zeigt die Erreichung des notwendigen Depotwertes für die Erreichung der finanziellen Unabhängigkeit und die gestrichelte Linie die Deckung meiner Ausgaben durch meine passiven Einkommen.

Der Weg zur Finanziellen Unabhängigkeit (% vom Depotzielwert) und Deckung der Ausgaben durch Passives Einkommen.
Der Weg zur Finanziellen Unabhängigkeit (% vom Depotzielwert) und Deckung der Ausgaben durch Passives Einkommen.

Besonders beeindruckend und auch motivierend finde ich die Entwicklung der Deckung der Ausgaben durch passives Einkommen. Es zeigt schön, wie schnell sich mit Dividenden und einigen Webseiten erste Euro einnehmen lasssen, aber auch wie durch ein möglichst konsequentes und rationales Konsumverhalten die Ausgaben veringert werden können.

Haushaltsbilanz: Fazit

Ich habe allen Grund zum Feiern und auch stolz zu sein. Als ich im Mai mit diesem Blog als so eine Art Motivationsschub startete, habe ich die Geschwindigkeit erster Erfolge unterschätzt. Für 2017 hatte ich mir zwei Ziele gesetzt: Durschnittlich decken meine passiven Einnahmen knapp 2,5% meiner Ausgaben und ich habe die finanzielle Unabhängigkeit zu 14,6% erreicht. Beide Ziele sind übertroffen – im Durschnitt konnte ich seit Mai 4,6% meiner Ausgaben durch passives Einkommen bestreiten und die FU ist zu knapp 23% erreicht.

Ich mache 2018 motiviert und engagiert weiter. Nachdem die ersten Schritte, wie Depoteröffnung und erste Aktienkäufe getan und realistische Ziele definiert sind, soll es im Jahr 2018 etwas systematischer werden.

Wie sieht es bei Dir aus? Hast Du deine ersten Schritte in die finazielle Unabhängigkeit schon hinter Dir oder planst Du dies für 2018? Wie gehst Du dabei vor?

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Haushaltsbilanz Dezember 2017 – Einnahmen, Ausgaben, Investitionen
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