Hier stelle ich Bücher vor, die ich selbst gelesen habe und die sich meiner Meinung nach auch lohnen gelesen zu werden.  Teilweise sind die Bücher bereits längere Zeit am Markt, behalten aber dennoch ihre Aktualität. Es lohnt sich immer mal wieder reinzuschauen, denn ich werde die Liste kontinuierlich erweitern, da ich derzeit selbst sehr viel über das Thema Finanzen und Investitionen lese.


Ich unterscheide die Bücher in folgende Kategorien:

1. Motivation, Mindset: Das sind Bücher, die sich wunderbar zum Einstieg lohnen. Hier wird noch nicht auf die unterschiedlichen Finanzstrategien eingegangen, sondern motivieren auf unterhaltsame Weise, über das Thema nachzudenken und sein finanziell selbstbestimmtes und zufriedenes Leben zu führen.

2. Anlagestrategien: Wie wähle ich die richtige Geldanlage? Dafür gibt es unzählige Ideen und gutgemeinte Ratschläge. Hier führe ich allerdings Bücher auf, die Strategien anwenderfreundlich erklären, die anerkannt sind und bereits erfolgreich angewendet werden.

3. Börsenpsychologie: Weg vom Bauchgefühl, hin zu mehr rationalen Entscheidungen. Untersuchungen haben gezeigt, dass der private Investor Fehler macht, die einfach zu vermeiden wären. Der größte Faktor dabei sind sogenante „menschliche Schwächen“, die die Rendite erheblich schmälern und dem Anleger häufig unruhige Nächte bescheren. Diese Bücher zeigen wie man auch in turbulenten Zeiten Ruhe bewahrt und letztendlich Erfolg am Finanzmarkt haben wird.

1. Finanzliteratur: Motivation, Mindset

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Ein motivierendes und einfach geschriebenes Einsteigerbuch. Es geht nicht um konkrete Anlageinformationen sondern mehr um den Mindset und Persönlichkeitsentwicklung. Basierend auf einer netten Geschichte zweier „Väter“ beschreibt der Autor wie Menschen im Allgemeinen über Vermögenswerte denken und handeln. Der „arme Vater“ denkt und handelt wie die meisten Menschen und bleibt arm. Der „reiche Vater“ hat erkannt, was Vermögenswerte sind und wie man diese vermehrt. Ich empfehle das Buch allen Einsteigern in die Finanzwelt, weil es auf unterhaltsame Weise Stereotypen erklärt und unterhaltsam zu lesen ist.

 

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Ähnlich wie Rich Dad, Poor Dad* werden in diesem Buch, mittels einer Geschichte, Grundregeln des Vermögenaufbaus anschaulich rübergebracht. Gemäß dem alten babylonischen Sprichtwort „Das Glück liebt die Tatkräftigen“ sollten all diejenigen das Buch lesen, die Ihr eigenes Unglück oder persönliche Lebenssituation als Ausrede nutzen, finanziell nicht erfolgreich zu sein.

 

 

 

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Dale Carnegie schrieb sein Wie man Freunde gewinnt* bereits vor ca. 100 Jahren, was aber der direkten Übertragbarkeit der Tipps ins Hier und Jetzt keinen Abbruch tut. Die Denkanstösse sind für jeden verständlich und beziehen sich sowohl auf das Erreichen persönlicher Ziele, aber auch das Harmonische Miteinanderleben. Im Alltag tauchen immer wieder mal Carnegie’s Denkanstösse in meinem Hinterkopf auf. Bei entsprechendem eigenen Verhalten, kann man schnell positive Reaktionen seiner Mitmenschen beobachten.

 

 

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Den Autor Timothy Ferris kann man gut und gerne zu den ersten digitalen Nomaden überhaupt zählen. In der 4-Stunden Woche* beschreibt er wie man durch Outsourcing, Delegieren und Kniffs und Tricks seine Arbeitszeit auf ein Minimum reduzieren kann ohne finanzielle Einbußen erfahren zu müssen. Das Buch ist sowohl für Angestellte, Unternehmer, Studenten oder Rentner geeignet, denn es enthält viele Anregungen den eigenen IST-Status in Frage zu stellen und seine Zeit nicht ineffektiv abzusitzen.

 

 


2. Finanzliteratur: Anlagestrategien

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Kommer’s Souverän Investieren mit Indexfonds & ETFs* zählt zu den Klassikern der Finanzliteratur. Dieses hier ist die Neuauflage des Buches von 2018, was durch nachvollziehbare Rechenbeispiele, Zahlen, Fakten und Daten besticht. Es ist keine „Gute Nacht Lektüre“ sondern ein Buch, was man immer wieder in die Hand nimmt um seine Anlagestrategie zu überdenken und ggf. anzupassen. Klare Empfehlung für Menschen, die ihr Geld selbst anlegen und von der allgemeinen Entwicklung des weltweiten Aktienmarktes profitieren wollen. Absolutes Must have to read, für alle, die in ETFs investieren wollen.

 

 

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Sehr gutes und informatives Buch, wenn man vorhat einen Cashflow durch Dividendeneinnahmen zu kreieren. Christian W. Röhl (auch bekannt aus Echtgeld.tv) und Werner H. Heussinger zeigen anhand einiger Praxisbeispiele, wie man Aktien für sein Depot auswählt, welche Kennzahlen von Belang sind und wie man turbulente Börsenzeiten unbeschadet übersteht. Nebenbei wird auch aufgeräumt mit typischen Börsenfehlern, wie z. B. sich eine Aktie kurz vor dem Ex-Tag ins Depot zu legen, nur um die Dividende zu kassieren. Die Autoren plädieren dafür, mehr Aufmerksamkeit auf Dividenden zu legen und diese nicht als Kleinvieh zu unterschätzen. Hält man seine Aktien, statt ständig zu handeln (sogenannte Buy and Hold Strategie), sorgen Dividendenzahlungen für einen ordentlichen Cashflow auf das Verrechnungskonto, jenseits von ein bisschen Mist des Kleinviehs.

 

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Der eigene Vermögensaufbau und die Altervorsorge ist wichtiger denn je. Mit der Investition in Dividendenaktien muss dieses Ziel weder aufwändig noch kompliziert sein, so der Autor. Ähnlich wie im obigen Buch „Dividenen kassieren und cool bleiben“ zeigt der Autor anhand der Erfolgsstrategien von Warren Buffett und André Kostolany, wie man einen stetigen Cashflow generiert und warum Dividenden sicherer sind als die staatliche Rentenzahlung oder Pension. Dieses Buch ist besonders gut für Einsteiger geeignet, erklärt grundlegende Begriffe und enthält konkrete Tips aus der Praxis anhand eines Musterdepots.

 

 

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Noch ein Klassiker und sehr zu empfehlendes Buch von Benjamin Graham, Mentor von Warren Buffet. Es gibt dieses schon seit etlichen Dekaden und es behält seine Aktualität, da es auf grundlegende Erkenntnisse und der Markterfahrung vieler Jahre basiert. Die Besonderheit des Buches liegt in der Behandlung unterschiedlicher Anlegertypen (konservativ/risikoavers, spekulativ/ riskikoaffin) und für beide Typen werden konkrete Strategien zur Aktienauswahl vorgestellt, die auf dem Prinzip einer sinnvollen Depotstruktur beruhen.  Bei ausreichenden Englischkenntnissen lohnt sich der Kauf des Buches in Englisch.

 

 

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Das Buch erklärt die Levermann-Strategie zur Unternehmensbewertung und Auswahl von Aktien mittels definierter Kennzahlen. Im ersten Teil werden die wichtigsten Grundbegriffe und Börsenkonstrukte anhand von Beispielen ausführlich erklärt, so dass auch Einsteiger der Thematik folgen können. Im zweiten Teil findet man dann die Erfahrungen und Tipps der Autorin zum Finanzmarkt, inkl. der Beleuchtung von ethischen Aspekte der Aktieninvestments und -spekulationen. Ein gutes Buch für Börsenneulinge, die gerne mit Fundamentaldaten ihre Aktien auswählen möchten. Im Internet gibt es mittler Weile auch verschiedene Seiten, die Aktien anhand der Levermannstrategie kontinuierlich bewerten.

 


3. Finanzliteratur: Börsenpsychologie

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Es steht häufig geschrieben, aber  dennoch tappen viele Privatanleger in die Börsenfallen, sobald der Markt etwas unruhig wird. In diesem Buch beschreiben die Autoren einfache aber gut verständliche Beispiele des eigenen Handelns. Dabei geht es nicht um konkrete Aktienstrategien, sondern vielmehr um die Auswirkungen der Psychologie auf den persönlichen Börsenerfolg bzw. Misserfolg. Es werden ganz praktische Lösungsansätze vorgestellt und somit wird der Leser nicht alleine gelassen, mit dem Wissen, dass der Mensch nicht rational investiert und dadurch viel Rendite auf dem Tisch liegen lässt.

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